Gamstädt

 


 

Geographische Lage

 

Gamstädt ist der am nördlichsten gelegene Ortsteil  der Gemeinde Nesse-Apfelstädt. Benachbarte Orte sind die Erfurter Stadtteile Ermstedt im Norden und Frienstedt im Osten, Ortsteil Kleinrettbach im Süden, der Ortsteil der Gemeinde „Drei Gleichen“ Grabsleben im Westen und Nottleben im Nordwesten.

 

 

Urkundlich ersterwähnt wurde Gamstädt in einer Kaufurkunde von 1282. Weitere Namen waren Gammenstedt, Gambstett oder Gamminstete.

 

Gamstädt gehörte in seiner Geschichte in verschiedenen Zeitepochen zeitweise den Landgrafen von Thüringen, den Herzögen von Sachsen und den Grafen von Gleichen. Zahlreiche Güter und Fluren befanden sich in Besitz von Kirchen und Klöstern  in Erfurt. Mehrfach wurde Gamstädt von verheerenden Bränden heimgesucht und im Dreißigjährigen Krieg von schwedischen Truppen wiederholt geplündert. Im Jahre 1747 belagerten preußische Truppen das Dorf.

 

Seit jeher wurde der Charakter des Dorfes durch seine fruchtbare Erde bestimmt.  Hauptanbaukulturen waren durch mehrere Jahrhuderte in erster Linie Flachs und Anis.

Auch heute noch prägt die Landwirtschaft die Ortschaft.

Durch seine verkehrsgünstige Lage an der Bundesstraße 7 auf halber Strecke zwischen Erfurt und Gotha siedelten sich in den letzten Jahren mehrere kleine Handwerks- und Gewerbetreibende an. Mit  dem Frühjahr 1995 fand der erste Spatenstich zu einem modernen Wohnpark statt. Das Wohngebiet „Die Aue“ prägt heute nachhaltig den modernen Charakter der gepflegten Ortschaft der Gemeinde Nesse-Apfelstädt.

 

Verkehrsanbindung

 

Gamstädt liegt an der Bundesstraße 7 zwischen Gotha und Erfurt und an der nach Süden verlaufenden Landstraße 1044, welche zu den Nachbarorten Kleinrettbach, Ermstedt und Neudietendorf führt.