Kornhochheim

Geographische Lage

Kornhochheim - Dorfplatz

Der Ortsteil Kornhochheim liegt südlich des Waidbaches, einem Nebenfluss der Apfelstädt, auf einer Anhöhe zwischen Neudietendorf und Thörey. Kornhochheim grenzt im Westen an Apfelstädt, im Südwesten an Sülzenbrücken, im Osten an den Erfurter Ortsteil Molsdorf und im Süden an die Ortsteile Ichtershausen/Thörey des Amtes Wachsenburg.

Verkehrsanbindung

Neudietendorf und Kornhochheim liegen in unmittelbarer Nähe zum Autobahnkreuz der Autobahn A 4 und der Autobahn A 71 (Thüringer Waldautobahn) im Südosten. Der Ort selbst befindet sich an der Landesstraße L 1044.

Ortsgeschichte

Bereits seit dem 16. Jahrhundert gehörte der Ort zum Herzogtum Sachsen-Weimar und seit etwa 1640 zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha. Die sich im Ort befindende Kirche Sankt Nicolai wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut. Nach der Auflösung des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha wurde Kornhochheim dem Landkreis Gotha zugeteilt.

Mit der Gebietsreform in der DDR wurde Kornhochheim 1952 ein Teil des neugebildeten Kreises Erfurt-Land. 1974 wurde der Ort dann als Ortsteil in die Gemeinde Neudietendorf eingemeindet. Im Zuge der Kreis- und Gebietsreform 1994 kam Kornhochheim gemeinsam mit Neudietendorf wieder zum Landkreis Gotha.

Seit Beginn der neunziger Jahre wurden entlang der Landstraße 1044 in Kornhochheim ein modernes Gewerbegebiet und zwei komfortable Wohngebiete gebaut.